Hauswirtschaft 



Alternativ zur Hausdame findet sich in gehobenen Haushalten häufig die Hauswirtschafterin / der Hauswirtschafter, die/der eine dreijährige Ausbildung absolviert hat. Auch HauswirtschafterInnen/ HaushälterInnen sind mit einem hohen Mass an Eigenverantwortlichkeit für die Organisation und Durchführung der im Haushalt ihrer DienstgeberInnen anfallenden Tätigkeiten betraut. 

Zu unterscheiden ist heute zwischen 

  • HauswirtschafterIn für städtische Hauswirtschaft
  • HauswirtschafterIn für ländliche Hauswirtschaft

und ihr Betätigungsfeld reicht vom "Ein-Personen-Haushalt" bis zum hauswirtschaftlichen Großbetrieb. Mögliche Aufgabenbereiche im Privathaushalt sind: 

  • Reinigung und Pflege der Räumlichkeiten
  • Umgang mit Gerätschaften und deren wirtschaftlicher Einsatz
  • Anfertigung einfacher Heimtextilien
  • Umgang mit Kindern, alten oder kranken Menschen
  • Pflanzenpflege und Gartengestaltung
  • Zubereitung von Mahlzeiten, Planung des Einkaufs und Vorratsplanung
  • Zudem sorgt die Hauswirtschafterin natürlich auch für ein gutes Arbeitsklima des gesamten Hauspersonals, wenn vorhanden.


Die Haushälterin und die Haushaltshilfe  verfügen über keine fachspeziefische Ausbildung. Sie haben ihre fundierten Kenntnisse aus langer Berufserfahrung. Häufig begann ihre Laufbahn mit einer Ausbildung im Hotelfach oder einem verwandten Gebiet. Im Gegensatz zur Haushälterin, die einen Haushalt ebenfalls selbstständig führen kann, arbeitet die Haushaltshilfe in der Regel nach Anweisung und unter der Kontrolle der Hausdame, des Butlers oder der Dienstgeberin/ des Dienstgebers.
 
Sehr beliebt ist auch der Synergieeffekt, der sich aus der Anstellung von Wirtschafterpaaren ergibt. Die Frau arbeitet z.B. als Köchin, Nanny, Hausdame oder Gesellschafterin, der Mann betreut z.B. den Fuhrpark, das Gestüt oder den Garten.